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  1. Hilfreiche Fehlermeldungen

    Vor einigen Wochen bin ich mal wieder in den Urlaub gefahren und wollte kurz vorher mit meiner Kreditkarte noch Geld abheben. Im Alltag nutze ich die Karte dafür nicht, aber vor einem Urlaub mache ich das meistens einmal – es war also prinzipiell Routine.
    Da ich bei einer Direktbank bin nutze ich dafür die Geldautomaten anderer Banken. Ich ging zuerst zu einer Volksbank, bekam dort aber beim Abheben mit der Kreditkarte die Fehlermeldung "Diese Funktion wird von ihrer Karte nicht unterstützt". Nanu? Sehr komisch. Nagut, die Sparkasse war nicht viel weiter, also versuchte ich dort mein Glück: Wieder einer Fehlermeldung, nahezu im selben Wortlaut.
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  2. Podcast-Tipp: 40 Jahre Die Toten Hosen

    Die Toten Hosen begleiten mich schon ziemlich lange Zeit meines Lebens. Mein erstes Hosen-Album hatte ich mit 10 Jahren. Es war das Live-Album "Im Auftrag des Herrn", aufgenommen bei der "Ewig währt am Längsten"-Tour, die zum "Opium fürs Volk"-Studio-Album gehörte.
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  3. Rembg zum Entfernen des Hintergrunds von Bildern via Docker auf dem Synology-NAS verwenden

    Von Zeit zu Zeit muss ich mal ein Bild freistellen. Früher hab ich das auch im Job gemacht und kann mich noch gut erinnern, was das manchmal für ein fitzeliger Kram war, wenn die Aufnahme – sagen wir mal – nicht ideal war. Aber für "einfache" Fälle hatte auch Photoshop schon vor Jahren den "Zauberstab". Häufig reichte einmal klicken, Entf drücken und fertig.
    Die Bilder, die ich heute freistelle, mache ich nur für mich privat (z.B. für ein YouTube-Cover-Bild) und nehme das Bild auch explizit dafür auf. Ich weiß also bereits bei der Aufnahme, dass ich es freistellen will und kann entsprechend einen halbwegs neutralen Hintergrund verwenden.
    Seit Kurzem habe ich für die Aufgabe des Freistellens ein Tool, das genau für diesen einen Zweck gemacht ist, es heißt Rembg.
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  4. Musik-Theorie von der YouTube-Akademie

    Der Begriff "YouTube-Akademie" wird ja in der Regel eher scherzhaft, gerne auch mit ein bisschen Spott, benutzt, wenn es darum geht, dass Leute sich etwas durch ein paar YouTube-Videos beibringen, statt es "richtig" zu lernen.
    Nun kann man aber auch nicht ignorieren, dass es auf YouTube tatsächlich wahnsinnig viele Videos mit sehr guten Inhalten zum Lernen gibt. Noch dazu manchmal zu ganz schönen Nischenthemen.
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  5. Kurztipp: Sisters with Transistors

    "Schon wieeeeeder Musik??" Ja und vermutlich in Zukunft auch noch öfters. ;)

    Aber worum geht's heute? YouTube spülte mir vorhin einen tollen Video-Tipp von Arte rein, nämlich die Doku "Sisters with Transistors, Pionierinnen der elektronischen Musik" und ich kann sie nur empfehlen. Wirklich spannend zu sehen, was diese Frauen teils schon in den 1930/40er-Jahren mit elektronischer Musik gemacht haben, lange bevor Bands wie Kraftwerk das Genre einem Massenpublikum zugeführt haben und im kollektiven Gedächtnis wieder nur hängen blieb, dass Männer am Anfang des Genres standen (ähnlich wie es auch bei der Informatik ist...).

    Vorgestellt werden in der Doku:
    - Clara Rockmore
    - Delia Derbyshire
    - Daphne Oram
    - Bebe Barron
    - Eliane Radigue
    - Maryanne Amacher
    - Pauline Oliveros
    - Suzanne Ciani
    - Laurie Spiegel

    Schaut sie euch an, Sisters with Transistors, Pionierinnen der elektronischen Musik in Artes Kultur-Channel bei YouTube.

  6. In eigener Sache: Ein YouTube-Kanal für Musik

    Kürzlich hatte ich hier ja erst von meiner Teilnahme am Jamuary berichtet und dass ich diesen auf meinem YouTube-Kanal habe statt finden lassen. Dieser YouTube-Kanal ist allerdings eher so meine persönliche Spielwiese. Ich habe da schon Stadia-Features ausprobiert, im Januar 2021 habe ich dort Cyberpunk 2077 im Live-Stream durchgespielt und Anfang diesen Jahres war also nun mal Musik dran. Das ist doof.
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  7. Musik Musik Musik – Synthesizer, Pocket Operator und Jamuary

    Anfang letzten Jahres stieß ich auf die Veranstaltung "Jamuary" – das Wort ist eine Mischung aus "Jam" – also einem kleinen (improvisierten) Musik-Stück – und "January" (dem englischen Wort für den Januar). Diese Veranstaltung ist nicht ortsgebunden und findet daher weltweit statt.

    Worum geht's beim Jamuary?

    Es geht dabei darum möglichst täglich im Januar ein kleines Ton-Stück aufzunehmen und zu veröffentlichen. Die Plattform ist im Prinzip egal, in diesem Jahr war viel bei Instagram los, ich habe meine Sachen bei YouTube veröffentlicht.
    Es gibt keine Regeln, es gibt nichts zu gewinnen, kein richtig oder falsch – es geht nur darum einen Monat Spaß an der Musik zu haben. Ein netter Nebeneffekt: Die Community lernt sich auch kennen und man stößt auf neue Musiker*innen. Hilfreich dabei ist, dass alles in der Regel mit dem Hashtag #jamuary versehen wird bzw. um die Jahre auseinander zu halten noch zusätzlich mit einem Hashtag für das jeweilige Jahr – diesmal also noch #jamuary2022 dazu. So finden sich leicht auf allen Plattformen alle, die daran teilnehmen.
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  8. Where Is Webb?

    Vor Kurzem startete das James Webb Space Telescope (JWST) ins All, welches uns in Zukunft ganz neue Einblicke in die Geschichte unseres Universums geben wird. Noch ist es allerdings nicht an seinem Zielort L2 angelangt, das wird noch in etwa bis Ende Januar 2022 dauern.
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  9. Open Source für alles Öffentliche

    Es gibt ja bereits die Initiative "Public Money, Public Code", bei der es darum geht, dass mit Steuergeldern finanzierte Software auch öffentlich verfügbar sein sollte. Zuletzt gab es mit der Corona Warn App immerhin mal ein Positiv-Beispiel, da diese komplett öffentlich auf GitHub steht und dort auch entwickelt wird.
    Aber was würde es bedeuten, wenn dieses Prinzip so richtig in der Breite verfolgt werden würde?
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  10. Lösung: Bluetooth-Gerät unter Linux: Verbunden, getrennt, verbunden, getrennt,...

    Seit wenigen Tagen habe ich eine Keychron K8 Tastatur (Hot-swappable, Gateron Red Switches, RGB-LEDs, wireless – für die interessierten Mechanical Keyboard-Spezies) und beim Verbinden via Bluetooth hatte ich ein nerviges Problem: Die erste Verbindung über den Bluetooth-Manager klappte problemlos, aber war die Tastatur dann einmal getrennt konnte sie sich nicht dauerhaft wieder verbinden.
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  11. Synology NAS: GitLab, Pages und Runner via Docker einrichten

    Bisher hatte ich GitLab auf meinem NAS von Synology als Paket eingerichtet, letztlich war das auch nur ein Docker-Image, aber man installierte es über die Pakete. Dazu kam, dass es ein Community-Image war, was relativ lange kein Update bekommen hat. Kürzlich kam DSM 7 für das NAS raus und in den Release Notes stand, dass das GitLab-Paket eingestellt werden würde. Ich musste mir also etwas überlegen. Das Naheliegendste war GitLab einfach mit dem offiziellen Docker-Image direkt aufzusetzen. Wie das geht und wie man sich dazu auch Docker Runner und GitLab Pages aufsetzt um anschließend Pipelines laufen zu lassen habe ich hier einmal aufgeschrieben.
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  12. Sideprojects - Von Monitoring über Web-Performance zu Midi

    Die letzten Jahre habe ich irgendwie nicht viel Software-Nebenprojekte gemacht. Ab und an mal Kleinigkeiten an dieser Website geschraubt, hier und da ein Python-Script oder meinen eigenen lokalen DNS-Resolver auf einem alten RasPi eingerichtet. Aber das waren in der Regel Projekte für maximal ein Wochenende. In diesem Jahr ist das irgendwie anders.
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  13. Steam Deck: Linux-Gaming für alle

    Kürzlich hat Valve ihre Handheld-Konsole namens "Steam Deck" vorgestellt, die Auslieferung wird ab Dezember 2021 statt finden. Technisch gesehen handelt es sich dabei um einen sehr kleinen, aber vollständigen, auf Gaming ausgerichteten PC. So viel zur Hardware. Was viele mit Gaming aber bisher nicht so verbinden: Das Steam Deck wird Linux als Betriebssystem nutzen.
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  14. Neues Blog: Alles rund um Web Performance

    Genau genommen ist es nicht nur ein Blog. Ich habe eine neue Website gestartet von der ein Teil ein Blog ist – und alles dreht sich um Web Performance, im Moment meint das vor allem die Core Web Vitals. Seit etwa eineinhalb Jahren beschäftige ich mich vermehrt mit dem Thema und hab durchaus Freude daran (und ja auch eine kleine Software zu dem Thema gebaut). Es ist nicht ganz trivial, es ist verworren und es befindet sich noch im Wandel – daher lerne ich auch immer noch ständig dazu. Selbst immer Neues lernen ist nett, andere am eigenen Wissen teilhaben lassen finde ich aber noch netter.

    Auf der neuen Website habe ich ein paar Seiten für langlebigeres Wissen eingerichtet auf denen ich die gängigen Performance-Metriken erkläre und alles rund ums Messen (Unterschied zwischen RUM und Synthetic, verschiedene Tools und ihre Unterschiede und Custom Metrics). Im Blog werden eher kurzlebigere Sachen landen. Erfahrungen aus der täglichen Arbeit und Erkenntnisse und sehr spitze Themen, z.B. wie man den LCP verbessert. Die neue Website hat den schmucken Namen web-performance.rocks und selbstverständlich gibt es vom Blog auch einen RSS-Feed. Soweit erstmal dazu, wenn euch das Thema interessiert hab ich jetzt quasi ein Special-Interest-Spin-Off für euch.

  15. ichbinsophiescholl - Zum 100. Geburtstag von Sophie Scholl

    Heute, am 9. Mai 2021, wäre Sophie Scholl 100 Jahre alt geworden, hätten sie die Nazis nicht bereits 21-jährig am 22. Februar 1943 umgebracht.
    Der SWR und BR haben vor einigen Tagen ein tolles Projekt anlässlich ihres 100. Geburtstags gestartet. Bei Instagram werden ihre letzten zehn Lebensmonate nachgestellt und so kann man auch ihren Werdegang noch einmal quasi miterleben. So hat man heute eine Geburtstag feiernde Sophie Scholl in Fotos und kleinen Videos erlebt. Alles ist authentisch im Stil der Zeit gehalten, lediglich die Tatsache, dass Sophie Scholl ein Smartphone hat bricht die Immersion. Allerdings wird darauf nicht reagiert und auch sonst niemand hat Smartphones. Es dient lediglich als Fenster in ihre Welt in Form von Bild & Ton und wird ansonsten nicht weiter thematisiert.

    Das Projekt trägt bei Instagram den Namen ichbinsophiescholl. Auf den Seiten des SWR gibt es auch diverse Hintergrundinfos zum Projekt (Entstehung, Umsetzung, etc.).