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Barcamp Berlin 2008 Review

01 Learning 2.0
02 Theater 2.0
03 Music dicovery on the net
04 CSS-Frameworks
05 New media in Central Asia
06 7 PR-Tips for StartUps
07 Twitter in the enterprise
08 ZEND Framework PHP
09 JQuery Tips & Tricks
10 Books for freaks

In der Regel habe ich, wenn vorhanden, auf eine Slideshare-Seite des Referenten oder ähnliches verlinkt. Die Übersicht über alle Slides/Zusatzinfos finden sich im Wiki der mixxt-Seite.
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Eineinhalb Wochen ist es nun schonwieder her, dass ich beim Barcamp Berlin war, aber es hat einfach ein bisschen Zeit gedauert meine ganzen Notizen aus den Sessions anständig in Texte zu wandeln.
Nachdem ich Freitag Abend direkt nach der Arbeit mit dem Zug nach Berlin gefahren war, zeigte auf der Hinfahrt Twitter malwieder, dass es doch einen Sinn haben kann. Achim und ich saßen im selben Zug, wussten aber nichts davon. Als ich diese "Tätigkeit" mit Zugnummer twitterte stand kurze Zeit später Achim in meinem Abteil und hat mich zu ihm und Jonas rübergeholt - so konnte man sich auf der Fahrt noch ein bisschen unterhalten.
In Berlin angekommen hat mich Gesine vom Bahnhof abgeholt, eine liebe Freundin die ich schon seit vielen vielen Jahre kenne und die mich netterweise für das Wochenende in ihrer WG aufgenommen hat - eine sehr nette, unterhaltsame wohlgemerkt, wie ich den Abend noch merkte. Wir entschieden uns nicht mehr weg zu gehen an diesem Abend, sondern einfach in der Küche rumzusitzen und zu erzählen - gute Entscheidung! Außerdem sehe ich Gesine inzwischen nur noch 3-4x im Jahr, auch der Grund weshalb ich mich für keine abendliche Barcamp-Party angemeldet hatte.

Am nächsten morgen bin ich früh aufgestanden und war nahezu pünktlich gegen 9 Uhr bei der Hauptstadtrepräsentanz der Deutschen Telekom. Ein mächtiges Gebäude, ebenso sah es innen aus. An diversen Orten standen Securitys rum, der Eingang ging direkt in eine große Lounge mit Ledersesseln über aus deren Ritzen LAN-Kabel kamen. Am Kopf der Lounge ein riesiger, geschätzt 6x4 Meter großer LC-Monitor, der als Twitterwall genutzt wurde und auf dem Livestreams liefen.
Die Organisation war klasse, alles lief wie am Schnürchen. Eine halbe Stunde zwischen den Sessions war eine gute Idee, bis zuletzt war man immer im Zeitplan. Wer die Idee mit den Klemmbrettern hatte bekommt von mir hiermit nochmal ein persönliches Dankeschön!
Bei der Verpflegung hatte ich den Eindruck, dass sie nicht so gut war wie auf anderen Veranstaltungen, ich hörte auch ähnliches von anderen Teilnehmern. Aber wenn ich meine Meinung hier mal objektiv überdenke muss ich sagen: völliger Blödsinn, was hätte man besser machen sollen? Es gab ausreichend Essen, über den Tag wurde immer nachgelegt und mal varriert (morgens Brote, später Kuchen) - also auch hier, alles super! Keine Ahnung woher dieser subjektive Eindruck kam, dass es hätte besser sein können - ich möchte ja schließlich auch nicht zwischen zwei Sessions eine dicke Mahlzeit zu mir nehmen, außerdem erwarte ich eine Verpflegung in solchem Umfang auch gar nicht auf einem Barcamp!
Abgesehen davon gab es ja auch noch die vielen, unterschiedlichen Verpfleger, die sonst ihre köstlichen Wahren über das Internet vertreiben.

Die Sessions am Samstag gingen zu Ende und ich machte mich wieder auf den Weg in die WG. Dort angekommen wurde kurz der Plan besprochen: wir gehen zu Joscha (ebenfalls ein Freund von uns und seit kurzem Ostfriese in Berlin). Dort stand eine kleine Einweihungsfete an und anschließend gingen wir zur Mensa-Party von Joschas Uni. Gesine und ich haben uns dann wieder etwas verfrüht auf gemacht, sodass ich gegen halb vier in meinem Schlafsack lag.

Der Sonntag lief dann ähnlich zum Samstag ab, nur waren es etwas weniger Leute und es gab auch weniger Sessionslots. Am späten Nachmittag machte ich mich dann mit Achim, Jonas, Anna und Jan auf zum Bahnhof, noch ein wenig essen und dann um ca. 19 Uhr mit dem IC weiter nach Hannover. Wir hatten so ein riesiges Glück, genau ein leeres Abteil mit 5 Sitzplätzen - perfekt für uns. Während der Fahrt ergaben sich noch ein paar nette Gespräche, einige nutzen sie für ein kleines Nickerchen. In Hannover angekommen haben wir Hannoveraner Jan noch ein bisschen die Zeit vertrieben, sein Anschlusszug fuhr erst ca. eine Stunde später.

Das Barcamp Berlin hat mir sehr gut gefallen, Berlin war schön, Gesine zu besuchen war schön und die Veranstaltung war auch schön. An dieser Stelle nochmals vielen herzlichen Dank an die Organisatoren und all die Menschen, die Sessions gehalten haben!

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