Twin Peaks
Anfang diesen Jahres ist David Lynch verstorben. Der Name war mir natürlich bekannt und ich kannte mehrere seiner Filme bzw. Serien – nur gesehen hatte ich sie nie. Das wollte ich ändern.
Da in meinem noch laufenden Paramount-Abo Twin Peaks enthalten war nutzte ich die Gelegenheit die Serie einmal durch zu schauen.
Im Prinzip muss man Twin Peaks pro Staffel betrachten. Die erste Staffel hatte den großen Erfolg und brachte den Hype. „Wer hat Laura Palmer umgebracht?“ Zigfach wurde diese erste Staffel zitiert, wie ich beim Anschauen dann bemerkte, kannte ich von den Simpsons diverse Anspielungen, die ich damals nur nicht zuordnen konnte. Die erste Staffel ist auch eher „normal“ und hat nur wenige mystische Anleihen. Sie ist vermutlich die massentauglichste und erklärt damit auch den Hype.
Die zweite Staffel geht dann voll ein auf das Übernatürliche und ist insgesamt etwas abgedrehter, aber enthält auch mehr der Seifenoper-Elemente. Die dritte Staffel, die Lynch dann 2017 machen konnte – Staffel 1 und 2 liefen Anfang der 1990er –, bleibt sich treu, schließt an die zweite Staffel an und bleibt eher auf dem „abgedreht“-Spektrum.
Fazit
Ich möchte hier bewusst nichts vom Inhalt vorwegnehmen, außer dass es sich (besonders anfangs) um einen Kriminalfall mit mystisch-übernatürlichen Elementen handelt. Die Serie kann man immer noch wunderbar gucken, wenn man solche Geschichten mag. Wer sich früher für „Akte X“ begeistern konnte, wird Twin Peaks sicherlich auch mögen. Für heutige Sehgewohnheiten ist die Serie natürlich etwas in die Jahre gekommen, aber das ist nicht schlimm. Von mir also definitiv eine Guck-Empfehlung, wenn’s mal wieder etwas ungewöhnlicher sein darf.
Als nächstes schaue ich dann wohl mal „Mulholland Drive“, der soll ja auch sehr gut sein.