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Ton-Assistent beim Film "Kühe schubsen"

Nach Drehschluss wurde eingepackt und alle sind abgefahren. Am Abend gab es noch eine Abschlussfeier auf Kosten der HMS mit Dankesreden für die tolle Zusammenarbeit.
Einige Wochen wurde noch einmal ein Nachdreh über zwei Tage abgehalten, allerdings mit einem verminderten Team und ich hatte einen anderen Chef beim Ton.
Anfang Januar brachte der Postbote eine Karte mit einer Einladung zur Kino-Premiere der Zweitsemester-Filme der Stundenten der Hamburg Media School im Cinemaxx Dammtor. Ein sehr interessanter Abend mit vielen guten und interessanten Kurzfilmen. Außerdem war es sehr schön die Leute vom Filmdreh nochmal wieder zu treffen und das fertige Endprodukt zu sehen – da ist man richtig ein bisschen stolz daran mitgewirkt zu haben.

Insgesamt waren diese Tage für mich als Ton-Assistent sehr interessant und ich möchte diese Erfahrung nicht missen. Ab und an schaue ich auch immer malwieder, ob nicht ein Ton-Assistent für lau gesucht wird, meistens scheitert das Vorhaben dann aber an der Anzahl der Drehtage, die sich nicht ganz mit meinen Möglichkeiten Urlaub zu nehmen vereinbaren lassen.
Neben den diversen netten Kontakten habe ich außerdem viel Wissen mitgenommen, wie es beim Filmdreh so abläuft und dass es dort eine ganz eigene Terminologie gibt ("Eike, bin ich knirsch?" - "Nee, geht noch!") mit der ich sonst nie etwas anzufangen gewusst hätte.
Für Leute die sowas täglich machen ist es bestimmt nichts besonderes mehr, aber mich hat es begeistert und trotz dass ich jeden Abend sehr müde war nach 12 Stunden Arbeit am Set, bin ich jeden morgen schon mit Vorfreude wieder aufgestanden.